Saatmais 2011/2012

Saatmais Schwerpunktprogramm 2011/2012, (Schwerpunktprogramm 2011-2012.pdf)

Ackerbau:

Bezüglich der Maiszünslerproblematik sollten Maisstoppeln bei noch optimalen Bedingungen gemulcht oder geschlegelt werden. Gerstenbestände auf Manganmangelstandorten sollten bei aufgehellten Blättern und Tagestemperaturen oberhalb von 8° C noch mit 1,5 – 2 ltr. Mangannitrat/ha plus 5 kg Bittersalz behandelt werden. Läuse sind bei weiter abnehmenden Temperaturen kein Problem mehr, ebenso sollten aus diesem Grund auch Maßnahmen mit Bodenherbiziden zu Ende gebracht werden.

Ackerbau Herbst 2011

Für bereits gedrillte Getreidebestände bietet sich auf abgetrockneten Schlägen eine Herbizidspritzung mit Flufenacet-haltigen Produkten im Vor- oder Nachauflauf an. Mittel der Wahl sind hier Herold SC mit Aufwandmengen von 0,4 – 0,6 ltr/ha; Malibu EC mit 3 – 4 ltr/ha oder Bacara Forte mit 0,9 – 1,0ltr/ha. Auf nicht drainierten Flächen ist im Herbst auch der Zusatz von IPU mit 1 – 1,5 ltr/ha. möglich. Weiterhin sind in Roggen, Triticale und Weizen-Kombinationen aus Herold 0,3 ltr/ha oder Malibu 2,5 ltr. plus Ciral 25 gr/ha mit Zusatzwirkung auf Kamille / Kornblume möglich. In Gerste bieten sich Kombination aus Malibu 3 – 4 ltr/ha plus Brazzos 20 – 25gr/ha. oder Malibu 1,5 – 2 ltr. + Falkon 0,75 ltr/ha an. Bei weiterhin wüchsigen Bedingungen sollten Getreidebestände unbedingt auf Läuse kontrolliert werden und bei Befall auch direkt mit gängigen Insektiziden (Karate Zeon, Decis, Bulldock usw.) behandelt werden. Weiterhin sollten ab dem 3.-Blattstadium der Gerste Manganspritzungen durchgeführt werden mit Mangannitrat 1 – 2 ltr. oder Amix Mangan 1ltr/ha ggfs. zusätzlich 5 – 8 kg Epso Combitop.

Palette

Saatgetreide 2011

Aufgrund einer um 19 % zum Vorjahr verringerten Vermehrungsfläche bei Wintergerste und der nicht ausreichenden Keimfähigkeit einiger Sorten eines Zuchtunternehmens, ist die Versorgungslage bei Saatgerste nur knapp ausreichend bis angespannt. Noch größere Probleme bereiten Triticale und Weizen, da etliche Vermehrungen im Norden und Nordosten nicht termingerecht oder überhaupt nicht geerntet werden konnten. Hier sind massive Probleme mit den gesetzlich vorgeschriebenen Keimfähigkeiten zu erwarten, so dass einige Vermehrer die Herabstufung auf 80 % Keimfähigkeit bei Weizen und Triticale, bei Grünschnittroggen Saatgut sogar auf 70 % beantragt haben. Zudem ist zu beachten, dass sämtliches Saatgetreide ohnehin schon durch sehr hohe Tausendkornmasse auffällt und somit auch hohe Mengen ausgebracht werden müssen, was zu einem deutlich erhöhten Verbrauch führt. Bei besonderen Wünschen zu Saatgetreide sprechen Sie uns an.

Kalkstreuer

Zur Erntezeit die Chance zur Stoppelkalkung nutzen!

Durch die Bodenversauerung verschlechtern sich die Nährstoffverfügbarkeit, die Bodenstruktur und somit der Pflanzenertrag. Rutscht der ph-Wert in die Versorgungstufe B oder sogar A ab, so geht der Ausnutzungsgrad der anderen Nähstoffe erheblich zurück und es sind auch Probleme bei den Pflanzenschutzmaßnahmen nicht auszuschließen. Auch die Landwirtschaftskammer empfiehlt für eine optimale Nährstoffversorgung der Pflanzenbestände die regelmäßige Bodenkalkung.
Wir bieten unsere Qualitätskalke ab unseren Lagerstellen, frei Hof/Feld gekippt, oder aber auch frei Krume ausgebracht zu günstigen Konditionen an.